2015

von Andreas Jäckel

Die löschen doch auch nur mit Wasser!

Dieser Satz wird in Zukunft nicht mehr ganz stimmen. Denn die Effizienz des Löschens wird weiterentwickelt. Dies konnten jetzt 16 Feuerwehrleute der Feuerwehren Erding, Hörlkofen und Reichenkirchen bei einer gemeinsamen Übung testen und beweisen.

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von Andreas Jäckel

Neue Wege in der Feuerwehrausbildung

Die Feuerwehren der Stadt Erding beschreiten neue Wege in der Aus- und Fortbildung. Erkenntnisse aus der Lernforschung legen nahe, die bisherigen Methoden der Lehrstoffvermittlung bzw. Lehrstile- und methoden zu überdenken und anzupassen.

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von Thomas Brix

Bundesfreiwilligendienst bei der Feuerwehr Erding

Da seit dem 01.07.2011 der Wehrdienst in seiner klassischen Form abgeschafft wurde, fehlen Wehrdienstleistende bei der Bundeswehr. Aber auch sozialen Organisationen fehlen Zivildienstleistende. Die freiwilligen Feuerwehren baten neben diesen zwei Alternativen auch immer eine dritte Möglichkeit, sich zu engagieren. Durch die Wehrdienstreform brachen diese ganzen Chancen weg. Dies sollte der neu eingeführte Bundesfreiwilligendienst auffangen - kurz BuFDi. 

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von Thomas Brix

Erstes bestandenes Ergänzungsmodul zur Truppausbildung

Nach dem das Ausbildungssystem bei den freiwilligen Feuerwehren reformiert wurde, haben vier Feuerwehrleute der Stadt Erding landkreisweit das erste Ergänzungsmodul zur "Modularen Truppausbildung" absolviert.

Dies beinhaltete unter anderem das auffrischen von schon vorhandenem Wissen als auch das erwerben von neuem. Sowohl durch theoretischen Unterricht, als auch durch praktische Übungen. All das fand an 10 Tagen in 52 Unterrichtseinheiten statt.

Den krönenden Abschluss bildete dabei die Abschlussprüfung, welche sich über einen ganzen Vormittag zog. Es mussten diverse Einsatzszenarien abgearbeitet werden. Unter anderem die Rettung einer Person aus einer brennenden Wohnung oder das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall mit Gefahrgut. Die intensive Ausbildung war auch nur durch das große Engagement von vielen ehrenamtlichen Ausbildern möglich.

Zum Abschluss des Vormittags konnten alle Teilnehmer ihre Urkunde in Empfang nehmen. Bei der kleinen Zeremonie lobten sowohl Stadtbrandinspektor Kordick als auch Lehrgangsleiter Hermann Kraus den Einsatz der Ausbilder und der neuen Truppführer. Sie sind jetzt berechtigt in Einsätzen Trupps zu führen.

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von Andreas Jäckel

Die Einsätze werden nicht weniger

Die Arbeit der Feuerwehr Erding wird nicht weniger, das beweist jetzt auch die aktuelle Einsatzstatistik. Am Mittwoch, den 29. Oktober 2015 gegen 15.00 Uhr wurde der 400. Einsatz im aktuellen Jahr gefahren.

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von Andreas Jäckel

Neue First Responder in Erding

Seit dem heutigen Samstag, 17. Oktober 2015 haben wir vier neue Mitglieder in unserem First Responder Team.

Michael Edelbauer, Ivan Walbrunn, Susanne Linke und Stefanie Pühra (auf dem Foto v.l.n.r.) haben heute die letzte Prüfung zum First Responder bestanden. 

Die Ausbildung zum First Responder ging über eineinhalb Monate seit dem 1. September. In 81 Unterrichtseinheiten an 19 Tagen. lernten sie bei Ausbildungsleiterin Dr. Annette Faller und ihrem Team alles, was sie in Zukunft als Sanitäter in der Feuerwehr (mit Zusatzausbildung Frühdefibrillation) benötigen, um den Dienst im First Responder Einsatz leisten zu können.

Im vergangenen Jahr 2014 wurden 109 First Responder Einsätze allein in Erding gefahren. Dies ist zu den "normalen" Feuerwehreinsätzen gut ein Viertel, die zusätzlich bewältigt werden müssen. 

Wir wünschen den vier Absolventen der Ausbildung alles Gute und viel Erfolg bei Ihrer ehrenamtlichen Arbeit.

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von Thomas Brix

Besuch der OSZE bei der Feuerwehr Erding

Zur Zeit beherrschen zwei Themen die deutsche Medienlandschaft. Zum einen die Flüchtlingsproblematik, zum anderen die Griechenlandkrise. Allerdings gibt es noch ein drittes Thema, das aus dem öffentlichen Fokus fast gänzlich verschwunden scheint. Die Rede ist von den Zuständen in der Ukraine. 

Da in diesem Konflikt auch zwangsläufig Kampfmittel, sowohl konventioneller Art (u.a. Bomben, Gewehre etc.) als auch unkonventionelle und zum Teil "international Geächtete" zum Einsatz kommen, hat sich die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) auf die Fahnen geschrieben, der dortigen Regierung bestmöglich zu helfen. Dies beinhaltet auch das Vermitteln von entsprechendem Wissen, um eventuelle Blindgänger von besagten Kampfmitteln gefahrlos zu beseitigen. Hierbei spielen die Feuerwehren eine nicht unerhebliche Rolle.

Aus diesem Grund hat die OSZE und eine Delegation aus der Ukraine unter der Leitung von Oberst Bondar die Feuerwehr Erding besucht, um sich über die Ausrüstung und die Ausbildung bei der Wehr zu erkundigen. Empfangen wurden diese sowohl vom 3. Bürgermeister und Feuerwehrreferenten Hans Schmidmayr als auch vom Stadtbrandinspektor und Kommandanten der Erdinger Feuerwehr Manfred Kordick im Gerätehaus.

Nach einem kurzen Vortrag der beiden über den generellen Aufbau des Feuerwehrwesens in Bayern und deren Finanzierung wurden die Gäste durch das Haus geführt. Erstaunt nahm die Delegation zur Kenntnis, dass die Arbeit zum großen Teil ehrenamtlich erfolgt. Großes Interesse wurde an den Fahrzeugen und deren Ausrüstung gezeigt. Aufsehen sorgten vor allem die speziellen Ausrüstungsgegenstände, wie ein mobiler Dekontaminations-Platz als auch die in Eigenregie gebauten Abrollbehälter für Spezialaufgaben. Zur Seite stand die ganze Zeit auch eine Dolmetscherin, die in's ukrainische übersetzte.

Zum Abschluss des Rundganges bedankten sich Oberst Bondar im Namen der Delegation und Herrn Savelyev von der OSZE für die sehr informativen Vorträge.

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von Thomas Brix

Sonderübung der drei Wehren aus Erding

Das Jahr 2013 wird unter anderem auch wegen dem dramatischen Hochwasser im Gedächtnis vieler Feuerwehrler bleiben. Um die Schäden bei der nächsten Katastrophe in Grenzen zu halten, bzw. besser vorbereitet zu sein, hat die Stadt Erding viel Geld in die Hand genommen um entsprechendes Equipment zu kaufen.

Am 25.07.2015 war es dann endlich soweit. Nach monatelanger Planung, Gesprächen und Beschaffungen, konnte das Sondergerätelager offiziell in Betrieb genommen werden. Dies geschah durch gemeinsame Übungen der Wehren Altenerding, Langengeisling und Erding. Da bei drei Feuerwehren sehr viel Man-Power anwesend war, wurde diese auf die verschiedenen Stationen verteilt, damit jeder mal sich die neuen Gerätschaften anschauen und mit ihnen üben kann und damit kein Stau entsteht.

Am Höhepunkt wurden die Übenden vom Oberbürgermeister Gotz und den Stadträten besucht, die sich davon überzeugen konnten, dass sich die Anwesenden mit den Geräten in professioneller Weise vertraut machen. Diese umfassen unter anderem eine Anlage zum befüllen von Sandsäcken, einen Anhänger zum schnellen verlegen von Schläuchen um große Wassermassen absaugen zu können in Kombination mit diversen Hochleistungspumpen.

Die Sonderübung dauerte bis 16 Uhr an und wurde von allen Anwesenden als voller Erfolg gesehen. Die Feuerwehren der Stadt Erding sind jetzt besser gerüstet um beim nächsten Hochwasser noch professioneller agieren zu können.

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von Thomas Brix

Jugendzeltlager ein großer Erfolg

Beim diesjährigen Jugendfeuerwehr Bezirkszeltlager in Isen, hat auch die Jugendfeuerwehr Erding mit großer Begeisterung teilgenommen. Bereits am Donnerstag haben ein paar der Jugendlichen die Zelte aufgebaut und damit alles für die Ankunft der JF am Freitag Nachmittag bereit gemacht. Es Gab eine Menge zu sehen, da viele Feuerwehren aus dem ganzen Bezirk Oberbayern anwesend waren, nicht nur aus dem Landkreis Erdung wie die kleinen Feuerwehrler es gewohnt waren. Aus den Landkreisen Erding, Ebersberg, Mühldorf, Freising und sogar Dachau sind die Jugendfeuerwehren angereist um mit zu machen. Da an diesem Wochenende das Wetter super mitgespielt hat, gab es genug Spaß mit Wasser für alle wie der nahe liegende Bach zum baden, eine 38 m lange Wasserrutsche die den Berg hinunter verlief und ein paar Wasserbombenangriffe auf andere Feuerwehren.

Am Samstag gab es dann den ganzen Tag Spiele und Wettkämpfe wie Cross-Lauf, Bierkästen stapeln, Sautrog-Rennen und noch vieles mehr. Am Sonntag haben sich die Jugendlichen dann noch einen besonderen Streich einfallen lassen, indem sie das Ortsschild von der JF Pasteten "geklaut" haben. 

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von Thomas Brix

Dreharbeiten bei der Feuerwehr

Am 12. Juni war das ZDF bei der Feuerwehr Erding zu Gast um einen Beitrag für das Magazin "Wiso" zu drehen. Grund war der Skandal der sich um das Feuerwehrauto-Kartell abspielte (http://goo.gl/SKZOFm Artikel des Erdinger Anzeigers zu dem Thema). Zum Einsatz bei diesem Event kam unter anderem ein 4-köpfiges Drehteam mit zwei Kameras und einem Quadrokopter.
Gedreht wurden einige Szenen aus dem typischen Feuerwehralltag. Das rein schlüpfen in die Einsatzkleidung nach der Alarmierung, das Ausrücken und unter anderem auch das Aufrüsten nach dem Einsatz. Neben dem anwesenden Personal der Freiwilligen Feuerwehr Erding war auch die FFW Altenerding mit ihrem Löschfahrzeug anwesend, da diese auch von den Kartellabsprachen bei der Neubeschaffung betroffen war. Zusätzlich war auch noch Herr Schuhmann vom Bayerischen Gemeindetag anwesend um dem Fernsehteam Rede und Antwort zu stehen. Zum Abschluss des Drehtages der um 18 Uhr endete, wurde noch der 2. Kommandant Fabian Steiger interviewt um die Meinung der Feuerwehren zum Ausdruck zu bringen.

Der Beitrag wird voraussichtlich am 17.08.2015 im ZDF im Rahmen des Magazins "Wiso" ausgestrahlt.

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von Thomas Brix

20. Frühlingsfest ein voller Erfolg

Ein Highlight im Vereinsleben war das Frühlingsfest am Vatertag. Über 2500 Besucher drängten sich bei schönstem Wetter auf dem Gelände des Gerätehauses und sorgten dabei für eine ausgelassene Stimmung bis in die späten Abendstunden hinein. Dabei konnten sie zwischen diversen kulinarischen Schlemmereien wählen. Sei es jetzt was gebratenes vom Spieß, vom Grill oder eine typisch bayerische Brotzeit. Und wer sich danach noch einen Nachtisch gönnen wollte, konnte zwischen diversen selbst gebackenen Kuchenspezialitäten wählen. 

Aber auch für die kleinen war wieder gesorgt. Die Jugendfeuerwehr beaufsichtigte die neue selbstgebaute Spritzwand, an der der eventuelle Nachwuchs schon einmal den Umgang mit dem Strahlrohr üben könnte. Die Fahrzeuge konnten besichtigt werden und der alte Tanker der Wehr stand gegen ein geringes Entgelt für Rundfahrten zur Verfügung. Falls die Kinder dann immer noch energiegeladen waren, konnte sie diese in einer Hüpfburg abbauen. 

Das ganze Spektakel war allerdings nur möglich durch das vielfältige Engagement der ganzen Vereinsmitglieder. Insgesamt war das Frühlingsfest ein voller Erfolg, mit doppelt so vielen Besuchern wie im vorherigen Jahr.

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von Thomas Brix

Pressekonferenz mit Umweltministerin Scharf

Am 23.04.2015 hatte die bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz Ulrike Scharf bei angenehmen Temperaturen zur Presse-Konferenz am Kronthaler Weiher in Erding geladen. Hintergrund dieser Konferenz war die beginnende Grill-Saison und die Gefahren die sich ergeben, wenn man "falsch" grillt.

Die Feuerwehr Erding konnte mit ein paar Demonstrationen aufzeigen, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht. Daraus ergab sich eine hohe Stichflamme. Genauso wurde gezeigt, dass es besser ist den Grill nicht mit brennbaren Flüssigkeiten anzuzünden. Der Effekt war, dass die Flüssigkeit, in diesem Fall Brennspiritus, sogar aus dem Grill läuft und den sich darunter befindenden Boden verbrannt hat.

Nicht nur der Boden geriet in Mitleidenschaft sondern auch der sich in Schutzkleidung befindliche Feuerwehrmann. Dank der Ausrüstung, ist ihm aber nichts passiert. Dies zeigt aber eindeutig auf, warum kein Spiritus oder ähnliches verwendet werden sollte.

Zum Abschluss grillte die Ministerin noch Würste auf einem korrekt "befeuerten" Grill und verteilte diese. Als Abschiedsgeschenk erhielt sie noch aus den Händen des Kommandanten der Wehr die Chronik der Feuerwehr zu ihrem 150-jährigen Jubiläum.

 

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von Thomas Brix

Eröffnung der Jubiläumsaustellung

Die Feuerwehr Erding begeht dieses Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum. Eingeläutet wurden die Feierlichkeiten dieses Jahr mit einer Ausstellung, die im Frauenkircherl, besucht werden kann.

Bei schönstem Sonnenschein und gefülltem Kircherl wurde sie am 18.04.2015 vom Vereinsvorsitzenden Andreas Mayr und dem 1. Kommandanten Manfred Kordick, eröffnet. Sie gingen in ihren Reden kurz auf die Geschichte der Feuerwehr ein und wünschen sich für die Zukunft, dass der Zusammenhalt und die Kameradschaft weiterhin so gut bleiben möge wie in den letzten 150 Jahren.

Oberbürgermeister Max Gotz ließ es sich nicht nehmen und lobte in seinem Grußwort, das große Engagement, welches die Feuerwehrfrauen und Männer tagtäglich an den Tag legen um das Leben ihrer Mitbürger sicherer zu machen.

Die Ausstellung umfasst Exponate aus der Geschichte der Wehr, die in den Anfängen in Gebrauch waren, bis zu welchen, die noch heute benutzt werden. Ausserdem kann man sich anhand von Interviews von Zeitzeugen erkundigen, wie z.B. Einsätze vor 50 Jahren abgelaufen sind. Auch wurde die Chronik vorgestellt, die zeitgleich erschienen ist und käuflich erworben werden kann.

Auch für Oldtimer-Freunde war was geboten. So konnten auf dem Schrannenplatz drei alte Feuerwehrfahrzeuge samt Ausstattung bestaunt werden. Zudem war an diesem Tag auch für das leibliche Wohl gesorgt, sodass die Eröffnung ein voller Erfolg war.

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von Andreas Jäckel

Neue Kommandantschaft gewählt

Am Donnerstagabend wurden die Kommandanten der Feuerwehr Erding neu gewählt.

Die Wahl, die alle sechs Jahre stattfindet, wurde von Oberbürgermeister und Schirmherr Max Gotz geleitet. 
Manfred Kordick, der bereits sechs Jahre das Amt des 1. Kommandanten und Stadtbrandinspektors führte, wurde von den aktiven Erdinger Floriansjüngern im Amt bestätigt und gewann die Wahl gegen Christian Bauer, den bisherigen 2. Kommandanten.

Für die Wahl des zweiten Kommandanten traten drei Aktive Feuerwehrler an. Diese Wahl gewann Fabian Steiger mit absoluter Mehrheit. Der 25-Jährige ist langjähriges Feuerwehr-Mitglied und arbeitet seit eineinhalb Jahren festangestellt als Gerätewart im Feuerwehrhaus in Erding für das Feuerwehr-Service-Zentrum.

Nach der Bestätigung am kommenden Dienstag durch den Stadtrat und den Schirmherrn wird die neue Kommandantschaft ihren Dienst antreten. 

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von Andreas Jäckel

Erste bestandene "Modulare Truppausbildung"

Am 7. Februar 2015 haben alle acht Teilnehmer der modularen Truppausbildung die Prüfung zum Basismodul bestanden. Sie werden ab sofort in den aktiven Dienst der Feuerwehr Erding treten und können somit bei Einsätzen tatkräftig mithelfen.

Die neugestaltete modulare Ausbildung bestand aus 48 Unterrichtseinheiten, die auf knapp drei Wochen verteilt waren. Die Feuerwehr Altenerding führte diese Neuerung in Form von Modulausbildung dieses Jahr zum allerersten Mal durch.
Hierbei wurden die Grundlagen des Feuerwehrdienstes, der Umgang mit den Gerätschaften sowie Standardeinsatz - Regeln vermittelt und verinnerlicht.

Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Jahr unter den acht Lehrgangsteilnehmern fünf Frauen waren. Dies ist ein neuer Rekord.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und wünschen ihnen allseits gute Nerven bei Einsätzen und gute kameradschaftliche Kontakte.

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von Kevin Quednau

First Responder Dienst bewährt sich

Wieder einmal hat sich das First Responder System bewährt. In der vergangenen Woche war höchste Eile geboten.

Doch was war passiert?

Am 09.01.2015 wurde die Feuerwehr Erding zu einem First Responder Einsatz alarmiert - keine Seltenheit in Erding - jedoch hieß das Stichwort diesmal "Kind Bewusstlos". Ein Stichwort, das sich keiner gerne wünscht, auf dem Alarmfax zu lesen. Gerade bei diesen Stichworten wird jedem etwas mulmig im Bauch, ob First Responder oder Rettungsdienst.

Jedoch konnte dem 7 Monate altem Säugling schnell geholfen werden, nach nur 3 Minuten waren die First Responder Kräfte bereits am Einsatzort und versorgten den Säugling, bei diesem sich leider das Meldebild bestätigte, er war reanimationspflichtig. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der überlebenswichtigen Wiederbelebung. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zehn min später konnte schon eine gute Nachricht verkündet werden, das kleine Herz schlägt wieder selbstständig. Die Reanimation war erfolgreich und nicht nur zuletzt durch die spezielle Ausbildung der First Responder-Kräfte und des anwesenden Rettungsassistenten der Feuerwehr Erding, sondern auch durch den enormen Zeitvorteil konnte ein noch junges Leben erfolgreich gerettet werden.

Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes wurde der Säugling weiterhin assistiert beatmet und für den Transport mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 1" vorbereitet, der ihn dann später ins Krankenhaus flog.

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